Betriebsrat, find ich gut, da mach ich mit!

Sechs Argumente für den Betriebsrat

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer rettet Jobs. In den vergangenen Monaten verhinderten Betriebsräte und die IG Metall mit Kurzarbeit Massenentlassungen. Aber auch in anderen Bereichen sind sie aktiv. Ob Arbeitszeitregelungen, Gesundheitsschutz, Eingruppierungen oder Neueinstellungen: Betriebsräte gestalten den Arbeitsalltag. Hier sind sechs Gründe mit zu machen.

 
Portrait einer diskutierenden Frau
  1. Besser mit Betriebsrat: Interessenvertretung heißt heute zuallererst Kampf um sichere Arbeitsplätze. Der Betriebsrat kann selbst initiativ werden durch intelligente Vorschläge wie flexible Arbeitszeitmodelle oder Innovationsoffensiven.
  2. Der Betriebsrat macht Arbeit sicher und fair: Er steht für mehr Mitbestimmung im Betrieb und Unternehmen. Er kümmert sich um sozialverträgliche Arbeitszeiten und um Qualifizierung für alle Beschäftigten.
  3. Ein Betriebsrat zahlt sich aus: Betriebe mit Betriebsrat bezahlen mehr als zehn Prozent höhere Löhne als solche ohne eine gewählte Interessenvertretung. Geringverdiener und Frauen profitieren davon in erster Linie.
  4. Mit Betriebsrat hat jeder mehr Rechte: Der Betriebsrat hilft bei individuellen Konflikten, geht Beschwerden nach, überprüft Eingruppierungen und widerspricht einer ungerechtfertigten Kündigung.
  5. Betriebsratsarbeit ist vielseitig, verantwortungsvoll und spannend: Betriebsräte können bei wichtigen Fragen, die den Betrieb betreffen, mitreden und mitentscheiden, kommen mit den Kollegen ins Gespräch und erhalten Anerkennung für ihre Arbeit.
  6. Betriebsräte haben die Chance, sich umfassend zu qualifizieren: Sie erwerben Kompetenz im Arbeitsrecht und bei wirtschaftlichen Themen, um auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung reden zu können.
 

Bitte aktivieren Sie JavaScript in Ihrem Browser, um dieses Element anzuzeigen.

 

Nachgefragt bei Betriebsrätinnen und Betriebsräten

Interview mit Thomas Schlenz

Thomas Schlenz

„Neue Märkte und neue Produkte, da sollten wir Betriebsräte dringend mehr Rechte haben.“