Gewerkschaftstag der IG Metall

Eine Woche Zukunftsdebatte

Zuhörerin mit blonden Locken in einer großen Veranstaltung

Der Gewerkschaftstag ist das höchste Entscheidungsorgan der IG Metall. Er wird alle vier Jahre vom Vorstand einberufen. Die Regularien sind in der Satzung der IG Metall festgelegt. Der Gewerkschaftstag funktioniert wie ein Parlament. Eine Woche lang werden die rund 500 Delegierten über mehr als 500 Anträge diskutieren, darüber abstimmen und einen neuen Vorstand wählen. Inzwischen wurden die Anträge und Entschließungen in einer Broschüre zusammengefaßt, die die Mitglieder der IG Metall über die IG Metall-Verwaltungsstellen bestellen können. Den Delegierten des Gewerkschaftstages werden die Anträge und Entschließungen direkt zugeschickt.

"Themen und Thesen"

Um die Debatte zu strukturieren, hat der Vorstand das bewährte Verfahren "Themen und Thesen" beschlossen. Dieses Verfahren dient als Orientierungshilfe und soll eine breite Beteiligung sicherstellen, Diskussionen anregen sowie die Antragsstellungen erleichtern. Mitglieder und Funktionäre der IG Metall können sich damit frühzeitig mit den Themen des Gewerkschaftstages auseinandersetzen, sich austauschen und beraten.

Anträge für gute Arbeit und ein gutes Leben

Die meisten Anträge befassen sich mit der Arbeitswelt, mit sicherer und qualifizierter Arbeit, Einkommen, die zum Leben reichen, Chancen für junge Leute, gesunden Arbeitsbedingungen ("Gute Arbeit") und mit mehr Demokratie im Betrieb. Und damit, wie die IG Metall noch stärker werden kann, um in möglichst vielen Betrieben gute Tarifverträge durchsetzen zu können. Ein großes Thema wird darum sicherlich sein, wie die IG Metall mehr Mitglieder gewinnen kann. Zum Beispiel durch Kampagnen, wie die für Leiharbeitnehmer "Gleiche Arbeit - Gleiches Geld".

 

10 Gründe für die IG Metall

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