Gesundheit am Arbeitsplatz

Gute Arbeit

Ein gutes Arbeitsleben braucht mehr: faire Beschäftigung und Arbeitsplätze, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gesundheit und Perspektiven für ein ganzes Arbeitsleben bieten.

 
Arbeiter bei Ford und Mitglied der IG Metall

Eigentlich klingt es ja logisch: Arbeit darf nicht krank machen. Die Voraussetzungen dafür sind allerdings nicht in allen Betrieben gegeben. Wenn die Produktion ausgeweitet, Arbeitszeiten verlängert und zusätzliche Schichten eingeschoben werden, wächst der Druck auf die Mitarbeiter. Wo die Anforderungen ständig steigen, Alltagsstress und wachsende psychische Erkrankungen zum Alltag gehören, da ist es kein Wunder, dass Rückenprobleme oder stressbedingte Krankheiten als neue Volkskrankheiten gelten.

Dabei zahlt sich das für keinen aus, weder für die Mitarbeiter, die durch Überlastung oder schlechte Arbeitsbedingungen tagelang krank sind und sich im schlimmsten Fall jahrelang mit Folgeschäden an den Arbeitsplatz schleppen, noch für die Unternehmen, die auf gute Mitarbeiter verzichten müssen. Und die dann leider oft versuchen,
sich der kranken Mitarbeiter zu entledigen.


 

Die Arbeit von heute: intensiv, gehetzt und entgrenzt

Grafik Die Arbeit von heute: intensiv, gehetzt und entgrenzt

Quelle: DGB-Index Gute Arbeit

Hinschauen, einmischen und Mängel beseitigen

Wir stehen für eine solidarische Arbeitswelt, die sich nicht nur am Profit orientiert, sondern in der auch gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten herrschen.

Krank machen können im Betrieb große, aber auch viele kleine Mängel, die uns häufig gar nicht mehr auffallen: die schlechte Beleuchtung, die schwache Lüftung oder Arbeitsplätze, an denen die Bandscheiben belastet werden. Arbeits- und Gesundheitsschutz und Mitbestimmung am Arbeitsplatz – dafür stehen wir als IG Metall ein. Wir schaffen gemeinsam mit unseren Mitgliedern und betrieblichen Interessenvertretungen, den IG Metall-Betriebsräten, gute Rahmenbedingungen.

 

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Der DGB-Index Gute Arbeit erfasst und beurteilt einmal jährlich die Arbeits- qualität. Maßgeblich ist dabei aus- schließlich das Urteil der Arbeit- nehmerinnen und Arbeitnehmer.