Kurswechsel

Nachhaltigkeit sichern, Zukunft gestalten

Um erfolgreich zu sein, braucht man Engagement, Kompetenz und Solidarität. Wir gestalten die Zukunft der Arbeitswelt mit und nehmen Einfluss auf die Entscheidungen der Unternehmen.

 
Vater und Sohn bei Großveranstaltung der IG Metall

Gute Arbeit bedeutet sichere Arbeitsplätze. Unternehmen müssen sich ständig erneuern, ihre Produkte und Dienstleistungen den Märkten anpassen und mit Weiterentwicklungen der Technologien sowie mit guten Strategien dafür sorgen, dass in Deutschland qualitativ hochwertige Produkte entstehen – die weltweit gefragt sind.

Die Arbeitswelt braucht neue Prioritäten: Der reine Abwehrkampf um den Erhalt der Arbeitsplätze aufgrund überzogener Renditeerwartungen, auf die dann zahllose Restrukturierungsmaßnahmen folgen, muss endlich aufhören. Alle Beteiligten sollten ihre Energien in bessere Maßnahmen für einen ökologischen Industrieumbau, Innovationen und die Erschließung neuer Märkte stecken. Es ist wichtig, dass die Belegschaften bei der Entscheidung über Produkte und Investitionen stärker mitbestimmen können. Und wir müssen uns für nachhaltiges Wirtschaften stark machen.

Uns verbindet ein gemeinsames Ziel:

Die Arbeit, die wir in Deutschland leisten, muss auch morgen noch gefragt sein. Daran haben gut ausgebildete Fachkräfte genauso ihren Anteil wie eine gute Forschung und die Entwicklung von energieeffizienten Produktionstechniken. In Gesprächen mit Wirtschaft und Politik schauen wir rechtzeitig in die Zukunft, um zu überlegen, wie gute Arbeit gefestigt werden kann: Wir nennen das Zukunftspolitik. Keiner der Beteiligten kann es sich leisten, die Hände in den Schoß zu legen – wir auch nicht. Wir setzen uns ein für einen Kurswechsel in Politik und Wirtschaft, um Arbeitsplätze auch in der Zukunft zu sichern.

 

Nachgefragt bei Betriebsrätinnen und Betriebsräten

Interview mit Gaby Dorsten

Gaby Dorsten

„Maßlos ärgert uns, dass in der Krise Millionen an Dividendenzahlungen an die Aktionäre geflossen sind; Geld, das in dieser Lage besser im Unternehmen geblieben wäre.“